Gebet

„So sollt ihr beten“, hat Jesus seine Zuhörer in der Bergpredigt aufgefordert und dann das Vaterunser vorgestellt. Mit diesem Gebet, das die weltweite Christenheit miteinander verbindet, hat Jesus gezeigt, wie Christen Gott anreden können: Vertrauend, liebend, zärtlich.

Wer betet, öffnet sich Gott

Beim Beten kommt es nicht darauf an, ob Christen mit vorformulierten Gebeten oder mit freien Gedanken und Worten – unausgesprochenen oder ausgesprochenen – Gott anreden.

Wer mit einem anderen Menschen redet, öffnet sich diesem, wer mit Gott redet, öffnet sich Gott. Und wer betet, erweist Gott Ehre, denn Gott will, dass Menschen mit ihm reden. Dabei kann Gott alles gesagt werden, was Menschen auf dem Herzen brennt: ihn loben und ihm danken, zu ihm klagen und von ihm bitten. Und wenn Menschen Wünsche äußern, so können sie sich mit dem Theologen Dietrich Bonhoeffer sicher sein: „Gott erfüllt nicht alle Wünsche, aber alle seine Verheißungen.“

Gebete müssen nicht sauber ausformuliert sein. Schweigen und Nachdenken kann zum Gebet werden. In solchen Momenten kann und wird die Seele Atem schöpfen.

Wir bieten in unserer Gemeinde jeden Mittwoch von 8.30 bis 9.00 Uhr ein Morgengebet an.

Jeden 3. Mittwoch im Monat findet um 19.00 Uhr unser Gemeindegebet statt. Den Termin finden Sie auch in unserem Veranstaltungskalender.