Januar 2018

Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun; du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren.

5.Mose 5,14

Auslegung zur Monatslosung von Fritz Kreutzke:

Eine Erzählung aus Kanada fällt mir ein. Mehrere Indianerstämme wollten die Felle ihrer Jagdbeute über den Yukon zu einer am Meer gelegenen Manufaktur bringen. Das war für ihre Kanus ein Weg über viele Tage. Die Stämme standen dabei im Wettbewerb. Ein Boot wurde dirigiert von einem Missionar. Man ruderte mit allen Kräften. Die Mannschaft des Missionars machte am Sonntag Pause und hielt ihren Gottesdienst. Frohlockend und höhnend ruderten die übrigen Boote vorbei. Am Montag Morgen setzten auch die Christen ihre Fahrt fort. Gekräftigt durch die Ruhepause, konnten sie nun die anderen Boote überholen und erreichten die Station als Erste.

Unser Körper braucht die Ruhe zur Kräftigung und Besinnung. Der heilige Gott, der uns erschaffen hat, hat uns den Ruhetag aus seiner Liebe zu uns gegeben. Aber nicht nur zur Erholung unseres Körpers. Nein, diesen Tag sollen wir dem Herrn weihen. Müssen wir nicht gerade jetzt, hier in unserer Zeit, traurig werden. Wie wenig Menschen folgen dieser Anordnung Gottes? Gott lässt sich nicht spotten! Das Wort aus Mose ist nicht nur für die Zeit des Mose gesprochen. Es ist auch heute noch voll gültig. Wie gestaltest du dein Leben? Sei dir bewusst, du stehst in der Verantwortung vor Gott.

Seien Sie alle herzlich gegrüßt und der Liebe Gottes empfohlen.

Ihr Fritz Kreutzke