Auslegung zur Monatslosung von Fritz Kreutzke:

Monatslosung September 2019:

Darf ich eine persönliche Frage voranstellen? Wie sorgsam gehst du mit dem um, was dir sehr wertvoll ist? Ich denke, da sind wir alle gleich. Selbstverständlich sehr sorgsam. Nur nicht beschädigen! Ich kann mich einer zweiten Frage nicht verschließen. Wärest du gerne reich? Würden sich dann nicht alle deine Gedanken um dein Guthaben drehen? Zu Jesu Zeiten hatten die meisten Leute wenig zum Leben. Auch heute gibt es viel Mangel und Not. Andere leben im Überfluss. Jesus verurteilt den Wohlstand nicht. Er sieht aber eine echte Gefahr. Nimmt die Sorge um deinen Besitz, dein ganzes Wesen, dein ganzes Sein, und damit dein ganzes Leben, ein, dann wird dir der Wohlstand zum Wichtigsten, zu deinem Gott. Wir sollen Gottes Haushalter sein über das, was er uns gibt. Jetzt sind wir bei der Warnung die Jesus, hier schon im Angesicht seines nahen Todes, uns gibt. Es ist nicht das oft zitierte Wort: Das letzte Hemd hat keine Taschen. Etwas viel Weitreichenderes passiert. Unser kostbarstes Gut, die Seele, nimmt Schaden. Diese wunderbare Gabe Gottes kann nicht wieder zu Ihm zurück, sie ist beschädigt!! Nur das Reine hat Zugang zu Gott. Ich wiederhole. Du darfst besitzen, aber hänge dein Herz nicht daran und vergesse nicht zu danken, auch wenn du wenig hast. Gott segne dich in deinem Denken, Handeln und Tun.

 

Für die Auslegung verantwortlich:

Fritz Kreutzke, Ettenbeuren