Juli 2018

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!

Hosea 10,12

Auslegung zur Monatslosung von Fritz Kreutzke:

Monatslosung Juli 2018:

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!

Hosea 10,12

Wir kennen alle das Sprichwort: Was der Mensch sät, das wird er ernten. Man könnte dieses Wort auf die vorgegebene Bibelstelle beziehen. Diese Erkenntnis ist kein „Wort aus der Erfahrung des Volkes“. Es steht in Galater 6 Vers 7.

Schauen wir genauer hin. Die Bibel ist ein wunderbarer Ratgeber für alle Lebenslagen. Seid gerecht! Kleinigkeit!? Bin ich das wirklich? Immer? Erfordert das nicht die Zurücknahme des eigenen „Ichs“? Heißt das nicht, achte den Anderen höher als dich selbst? Möchten wir nicht gerne selbst recht haben?

Hier wird uns gesagt, nein, wir werden geradezu aufgerufen, übt Gerechtigkeit! Ja, wir stehen vor Gott in der Verantwortung. Er ist der Gerechte und er ist zu uns gerecht. Er geht sogar noch viel weiter. Er lässt seine Gnade vor Recht ergehen. Welch ein wunderbares Erleben, wenn wir auf unser Recht verzichten. Ich denke wir haben es alle schon erlebt, wie die Menschen dann reagieren. Unsere Bibelstelle spricht vom Ernten. Wie der Gärtner, der sich sehr um seine Pflanzen kümmert und dann erlebt, wie sie ihm mit herrlicher Blütenpracht danken. Wir aber dürfen Liebe erfahren. Ich meine Liebe im doppelten Sinn. Einmal von unserem Gegenüber, dann aber auch von unserem Herrn. So will er uns haben, demütig. Das strahlt aus. So sollen wir Beispiel sein und Zeugnis für Gottes Liebe. So werden Menschen für Gott gewonnen.

Noch ist Gnadenzeit. Damit ist das Pflügen in unserem Bibelwort gemeint. Es geht um den Ruf zu Gott. Wir sollen Gottes Boten sein. Erkennst du deinen Auftrag? Es ist Zeit die Gnadenzeit zu nutzen.

Mir fällt ein Liedvers ein: Wie schnell vergeht die Zeit, Freund denk daran. Bald kommt die Ewigkeit, da man nicht mehr (umkehren) kann. Wir selbst sind gerufen, aber wir sind Beauftragte von Gottes Liebe zu erzählen und sie weiterzugeben. In unserem Bibelwort steht: Es ist wichtig, den Herrn heute, jetzt, zu suchen. Es wird einmal ein „zu spät“ geben.
Lasse dich von Seiner Gerechtigkeit leiten. Der Herr segne, behüte und leite Dich.

Seien Sie alle herzlich gegrüßt und der Liebe Gottes empfohlen.

Ihr Fritz Kreutzke