Auslegung zur Monatslosung von Fritz Kreutzke:

Monatslosung November 2020:

Der Prophet Jeremia. Was ist das für ein Mann? Schon in jungen Jahren wurde
der Sohn des Priesters Hilkia von Gott zum Propheten berufen. Er bekam einen
schweren Auftrag. Das Gottesvolk hatte sich von Gott losgesagt. Sie wollten ihr
Leben selbst gestalten. Selbst die Könige folgten diesem Trend und gaben
schlechte Beispiele. Das Volk wandte sich Götzen zu.
Erinnern Sie sich an die Auslegung zum Oktober? Wir hörten von 70 Jahren
Verbannung! Es war die Strafe Gottes für das abtrünnige Volk. Jeremias
Wirken, sein Mahnen doch auf Gott zu hören, fand kein Gehör. Schon vor der
Wegführung des Volkes nach Babel mahnte er eindringlich. Als er dann später
auch nach Babel verschleppt wurde, setzte er auch dort seinen schweren
Dienst fort. Nach wie vor wollte ein Großteil des Volkes nicht auf sein Mahnen
hören. Er wurde angefeindet und auch mit dem Tode bedroht. Nur sein Diener
Baruch blieb ihm treu.
Gott hat trotz Allem sein Volk nie aufgegeben. Seine Liebe hört nicht auf.
Jeremia betont das immer wieder. Gottes eigene Worte bekräftigen Seine
herzliche Liebe, denn Er hat beschlossen ihr Leid zu beenden. Er will sie in das
gelobte Land zurückholen. Er weiß, sie weinen, sie bereuen. Gewiss nicht alle
Angehörigen des Volkes, das sagt ja auch der Text aus. Aber auch für sie gilt
Gottes Zusage: Ich will euch trösten und zum Guten leiten.
Liebe Gemeinde, liebe Schwester und lieber Bruder: Auch Euch/Dir bietet Gott
Seine liebende Hand und will Euch/Dich heimbringen!
Gebt Euer/Dein Ja dazu.
Euer „Fritz“

 

 

Für die Auslegung verantwortlich:

Fritz Kreutzke, Ettenbeuren