Gottesdienste

GOTTESDIENSTE

Die einen suchen Ruhe und Orientierung, die anderen Gemeinschaft oder Musik – es gibt viele gute Gründe, den Gottesdienst zu besuchen.

Die Versammlung der Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben, ist seit seinen Anfängen der zentrale Sinn des christlichen Gottesdienstes. Zu den Gebeten im Tempel, an denen schon Jesus mit seinen Anhängern teilgenommen hatte, und zu den Zusammenkünften in der Synagoge traten die gemeinsamen Mahlfeiern in den Häusern. Auch sie hatten ihre Wurzeln im Judentum, aber nun hatte diese Begegnung eine neue Qualität – die Erinnerung an das letzte Abendmahl mit Jesus. Zunächst heimlich in Privathäusern, dann öffentlich in Kirchen trafen sich die Anhänger Jesu Christi, um sich von ihm zu erzählen, die Briefe des Apostel Paulus oder später Abschnitte aus der Bibel zu lesen und „das Brot zu brechen“ – also das Abendmahl zu feiern. Hier in diesen Versammlungen, das spürten sie, wehte der Geist Gottes, war ihnen Jesus Christus ganz nahe. So heißt es schon in der Schilderung des Lebens der Urgemeinde in der Apostelgeschichte: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“ (Apostelgeschichte 2,42).

Was damals geschah, steht auch heute noch im Vordergrund, wenn Christen zum Gottesdienst zusammenkommen: Das gemeinsame Feiern, das Hören auf die Bibel und – auch wenn es nicht jeden Sonntag begangen wird – das Abendmahl.

ABENDMAHL

Im gemeinsamen Essen und Trinken wird die Gegenwart Jesu Christi in der versammelten Gemeinde besonders deutlich. In diesem von Jesus selbst eingesetzten Ritus ist Gott den Christen besonders nahe. Wir feiern das Abendmahl in der Regel einmal im Monat. Die Termine entnehmen Sie unserem Gottesdienstplan.

 

Wir laden Sie sehr herzlich ein, unseren sonntäglichen Gottesdienst zu besuchen. Wir wechseln zwischen 10.30 Uhr am Vormittag und 17.00 Uhr am Nachmittag. Den jeweiligen Termin entnehmen Sie bitte unserem Gottesdienstplan auf der rechten Seite.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

KIRCHENJAHR

Das Kirchenjahr lädt uns Christen gewissermaßen Jahr für Jahr ein, das Grundthema unseres Lebens, meine Menschwerdung in der Begegnung mit Gott, zu leben. Das wird eröffnet mit dem Fest der Menschwerdung am 1. Advent und endet mit dem Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag vor dem 1. Advent. Zu diesem Prozess einer reifen Menschwerdung in der Begegnung mit Gott, gehörten Phasen des Wachstums, der Freude aber auch der Umkehr von einem ichbezogenen Leben, bei dem ich nur mich im Sinn habe. Dass ich gut ankomme, dass es mir gut geht, dass ich geliebt werden, und und und. Wir sind jedes Jahr aufs Neue dazu eingeladen diesen Weg zu gehen und dabei immer näher an unser gottgewolltes Leben heranzutreten.

Dem Kirchenjahr sind verschiedene Farben zugeordnet die sogenannten „liturgische Farben“. Sie befinden sich in der Regel im Gottesdienstraum z.B. am Altar. Folgende Farben kommen zur Anwendung.

Weiß ist die Christusfarbe des Lichtes und der Auferstehung und ist allen Christusfesten zugeordnet: Weihnachten bis Epiphanias, Gründonnerstag, Ostern bis Exaudi, Trinitatis, Tag der Geburt Johannes des Täufers, Michaelistag Ewigkeitssonntag. Als Farbe der Auferstehung kann weiß auch zu Trauerfeiern verwendet werden.

Rot ist die Farbe des Heiligen Geistes, des Blutes und der Liebe. Sie findet an Pfingsten, am Reformationstag, bei Bittgottesdiensten um die Einheit der Kirche und bei Konfirmationen Verwendung.

Violett ist das Sinnbild für den Übergang und die Verwandlung und ist in den Bußzeiten vor Ostern (Fastenzeit) und Weihnachten (Advent) die liturgische Farbe.

Grün ist die Farbe der Hoffnung, des Wachsens und der sogenannten „festlosen“ Zeiten im Kirchenjahr.

Schwarz ist die Farbe der Trauer und findet am Karfreitag und Karsamstag sowie bei Beerdigungen Verwendung

 

Kirchenjahr 2017-2018 im PDF-Format

LKG Burtenbach, Landeskirchliche Gemeinschaft, Hauptstr. 54, 89349 Burtenbach